Uhren & Schmuck

Patek Philippe, Rolex und Richard Mille: Antiquorum kehrt mit großer Luxusuhren-Auktion nach New York zurück

Für Sammler hochwertiger mechanischer Uhren wird New York im Oktober zu einem wichtigen Treffpunkt: Das traditionsreiche Auktionshaus Antiquorum kehrt auf den amerikanischen Auktionsmarkt zurück und bringt dabei eine hochkarätige Auswahl international begehrter Luxusuhren unter den Hammer.

Die Auktion findet am 18. Oktober 2026 in New York statt. Im Mittelpunkt stehen Modelle von einigen der gefragtesten Namen der Uhrenwelt – darunter Patek Philippe, Rolex, Richard Mille, Cartier und Vacheron Constantin.

Besonders auffällig ist allerdings die Auswahl eines Herstellers, der unter Sammlern inzwischen einen außergewöhnlichen Stellenwert besitzt: F.P. Journe.

Gleich acht Uhren von F.P. Journe

Bei der New Yorker Auktion sollen insgesamt acht Zeitmesser von F.P. Journe angeboten werden.

Für Sammler ist das bemerkenswert, denn Uhren des unabhängigen Genfer Uhrmachers François-Paul Journe gehören zu den begehrtesten Modellen des modernen Sammlermarktes.

Die Produktion der Manufaktur ist im Vergleich zu großen Luxusuhrenherstellern sehr klein. Gleichzeitig genießen insbesondere seltene und frühe Modelle unter Kennern einen hervorragenden Ruf.

Bei internationalen Auktionen können außergewöhnliche F.P.-Journe-Uhren deshalb mittlerweile Preise erreichen, die weit über ihren ursprünglichen Verkaufspreisen liegen.

Dass Antiquorum gleich acht Exemplare in einer einzigen Auktion anbietet, dürfte entsprechend Aufmerksamkeit erzeugen.

Patek Philippe trifft auf Richard Mille

Auch die übrige Auswahl liest sich wie ein Querschnitt durch den internationalen Luxusuhrenmarkt.

Sammler können unter anderem auf Uhren von Patek Philippe bieten. Die Genfer Manufaktur gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Marken bei internationalen Uhrenauktionen.

Seltene Referenzen und Modelle mit besonderer Provenienz erreichen regelmäßig sechs- oder sogar siebenstellige Preise.

Mit Richard Mille ist gleichzeitig eine wesentlich jüngere Luxusuhrenmarke vertreten.

Die technisch aufwendig konstruierten und häufig nur in kleinen Stückzahlen produzierten Modelle haben sich in vergleichsweise kurzer Zeit zu begehrten Sammlerobjekten entwickelt.

Auch Rolex und Cartier dabei

Natürlich darf auch Rolex bei einer großen internationalen Uhrenauktion kaum fehlen.

Insbesondere historische Sportmodelle, seltene Zifferblattvarianten oder Uhren mit ungewöhnlicher Geschichte gehören seit Jahren zu den wichtigsten Objekten des weltweiten Sammlermarktes.

Mit Cartier ist zudem eine Marke vertreten, deren historische Uhren in den vergangenen Jahren deutlich stärker in den Fokus von Sammlern gerückt sind.

Modelle wie Tank, Santos oder Crash zeigen, dass heute nicht ausschließlich komplizierte mechanische Uhrwerke über den Wert einer Sammleruhr entscheiden. Design, Seltenheit und historische Bedeutung spielen eine ebenso wichtige Rolle.

Ergänzt wird die Auswahl unter anderem durch Zeitmesser von Vacheron Constantin, einer der ältesten bis heute aktiven Schweizer Uhrenmanufakturen.

Antiquorum gehört zu den Pionieren der Uhrenauktionen

Die Auktion ist auch wegen des Veranstalters interessant.

Antiquorum wurde 1974 in Genf gegründet und spezialisierte sich früh auf die Versteigerung hochwertiger Armband- und Taschenuhren.

Das Auktionshaus gehört damit zu den Unternehmen, die dazu beigetragen haben, historische Uhren als eigenständiges internationales Sammelgebiet zu etablieren.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden über Antiquorum zahlreiche bedeutende Zeitmesser verkauft.

Die Rückkehr mit einer eigenen Auktion in New York ist deshalb mehr als nur ein zusätzlicher Termin im internationalen Auktionskalender.

Luxusuhren längst eine eigene Anlageklasse

Die Auktion zeigt gleichzeitig, wie stark sich der Markt für hochwertige Sammleruhren verändert hat.

Während früher vor allem historische Modelle von Patek Philippe und Rolex im Mittelpunkt standen, interessieren sich Käufer inzwischen zunehmend auch für unabhängige Uhrmacher und jüngere Marken.

F.P. Journe ist dafür eines der besten Beispiele.

Geringe Produktionszahlen, aufwendige Uhrwerke und die starke persönliche Handschrift des Uhrmachers sorgen dafür, dass einzelne Modelle auf dem Sekundärmarkt besonders begehrt sind.

Damit treffen bei der Antiquorum-Auktion mehrere unterschiedliche Sammelwelten aufeinander: traditionelle Schweizer Haute Horlogerie, historische Rolex-Modelle, extravagante moderne Uhren von Richard Mille und die stark gefragten Arbeiten unabhängiger Uhrmacher.

New York wird am 18. Oktober zum Treffpunkt für Uhrensammler

Welche Preise die einzelnen Uhren tatsächlich erreichen, entscheidet sich am 18. Oktober 2026.

Schon die Zusammenstellung der Auktion dürfte jedoch dafür sorgen, dass internationale Sammler genau nach New York schauen.

Vor allem die acht angebotenen Uhren von F.P. Journe könnten dabei zu den interessantesten Losen gehören.

Denn gerade bei extrem seltenen Luxusuhren zeigt sich immer wieder: Nicht allein der Markenname entscheidet über den Preis – sondern zunehmend auch Seltenheit, Geschichte und die Begehrlichkeit unter Sammlern.

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