Lifestyle

Luxus aus Milliarden-Geldwäschefall: Chanel, Louis Vuitton und Diamanten kommen unter den Hammer

Hunderte Luxus-Handtaschen, Schmuckstücke und Accessoires aus einem der spektakulärsten Geldwäschefälle Singapurs kommen jetzt unter den Hammer. Allein die ersten beiden Auktionen umfassen 624 Luxusobjekte – darunter Stücke von Louis Vuitton und Chanel sowie kostbarer Diamantschmuck. Insgesamt könnten die ersten Verkäufe bis zu 3,9 Millionen Singapur-Dollar einbringen.

In Singapur hat eine außergewöhnliche Versteigerungsserie begonnen. Die angebotenen Luxusgüter stammen aus dem aufsehenerregenden Geldwäschefall mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Milliarden Singapur-Dollar.

Am 7. September wurden die ersten beiden Online-Auktionen eröffnet. Angeboten werden 338 Handtaschen und Accessoires sowie 286 Schmuckstücke.

Damit stehen bereits zum Auftakt insgesamt 624 Luxusobjekte zum Verkauf.

Louis Vuitton, Chanel und kostbarer Schmuck

Unter den angebotenen Stücken befinden sich zahlreiche Produkte internationaler Luxusmarken.

Eines der auffälligsten Lose ist eine limitierte Louis Vuitton x Yayoi Kusama Pumpkin Bag aus Monogram-Leder. Das Auktionshaus Hotlotz beziffert den Schätzpreis der Tasche auf 12.000 bis 16.000 Singapur-Dollar.

Auch Produkte von Chanel gehören zum Angebot. Neben Handtaschen finden sich zahlreiche hochwertige Schmuckstücke in den Katalogen.

Ein besonderes Highlight ist ein Ring mit einem 15,02 Karat schweren Fancy-Yellow-Diamanten. Für das Schmuckstück wurde ein Startgebot von 180.000 Singapur-Dollar angesetzt.

Bis zu 3,9 Millionen Singapur-Dollar erwartet

Die beiden ersten Auktionen tragen die Bezeichnungen „Luxury Handbags & Accessories“ und „Fine Jewellery, Part One“.

Zusammen sollen die angebotenen Objekte nach derzeitiger Einschätzung zwischen 2,9 und 3,9 Millionen Singapur-Dollar erzielen.

Die Handtaschen-Auktion endet am 20. September, während für die erste Schmuckauktion noch bis zum 27. September geboten werden kann.

Dabei handelt es sich allerdings erst um den Anfang einer erheblich größeren Verwertung.

Mehr als 1.000 Luxusobjekte werden verkauft

Insgesamt sind 15 Online-Auktionen vorgesehen, die sich von September 2026 bis Mai 2027 erstrecken sollen.

Mehr als 1.000 Luxusgegenstände sollen dabei nach und nach angeboten werden. Neben Schmuck und Handtaschen gehören auch hochwertige Uhren zu den sichergestellten Vermögenswerten.

Damit dürfte die Versteigerungsserie in den kommenden Monaten noch einige außergewöhnliche Sammlerstücke hervorbringen.

Parallel werden außerdem mehr als 80 Immobilien verwertet, die im Zusammenhang mit dem Geldwäscheverfahren eingezogen wurden.

Darunter befinden sich hochpreisige Luxuswohnungen in Singapur. Bei einer weiteren Auktion wird beispielsweise ein Penthouse in den South Beach Residences mit einem Richtpreis von 25,3 Millionen Singapur-Dollar angeboten.

Einer der größten Geldwäschefälle Singapurs

Ausgangspunkt der Versteigerungen ist ein 2023 bekannt gewordener Geldwäschefall, der zu den größten in der Geschichte Singapurs zählt.

Im Zuge des Verfahrens wurden enorme Vermögenswerte sichergestellt. Nun werden die eingezogenen Sachwerte schrittweise verkauft.

Für Luxusliebhaber und Sammler entsteht dadurch eine ungewöhnliche Auktionsserie: Statt einer klassischen Sammlung gelangen gleichzeitig Hunderte Handtaschen, Schmuckstücke, Uhren und weitere Luxusgegenstände auf den Markt.

Und die aktuell angebotenen 624 Objekte bilden lediglich den Auftakt.

Quelle: Channel NewsAsia (CNA) / Hotlotz, 7. September 2026

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